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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 334 mal aufgerufen
 Waffen des Mittelalters
Bruno v Merseburg Offline



Beiträge: 1.554

30.12.2007 18:40
RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Das Schwert war die prestigewaffe des Ritters.

Hier kommt ihr zu meinem Blog

Theodorvomtal ( gelöscht )
Beiträge:

18.06.2008 21:47
#2 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Balmung, Excalibur oder Durendal- Namen von Schwertern aus Legenden, Sagen und mittelalterlicher Geschichte. Das Schwert war Symbol von Macht, weltlicher oder geistiger Natur. Es war ein Statussymbol und der wertvollste Besitz eines Ritters.


Das Schwert ist eine Hieb- und Stichwaffe mit gerader zweischneidiger Klinge, Griff und je nach Epoche Parierstange und Knauf.

Das Konstruktionsprinzip hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum gewandelt:

http://www.imgnow.de/?img=Zuschneiden3fb0jpg.jpg

Der KNAUF dient als Abschluss des Schwertes, er hält Griff und Klinge zusammen und besteht meistens aus Stahl oder Messing.
Die Klinge wird entweder mit dem Knauf verschmiedet oder vernietet. Die Klinge geht durch den Knauf, oder endet an dessen Ende (Angel) Zudem bildet der Knauf ein Gegengewicht zur Klinge. .

Das HEFT sollte sich gut führen lassen. Es besteht aus einem Heftholz, welches um die Angel gelegt wird, und einer Wicklung oder einem Geflecht aus Leder oder Stoff. Auch Metalldrähte wurden für Wicklungen verwendet .

Die Hohlkehle, fälschlicherweise auch Blutrinne genannt, dient der Gewichtsreduzierung und Stabilisierung der Klinge, ist aber keine Abflussrille für das Blut des Gegners.

Die PARIERSTANGE soll Schläge des Gegners abfangen. Messing ist leichter zu schmieden, aber auch weitaus weniger haltbar, es wurde bei hochqualitativen Stücken im Bereich der Parierstange nicht verwendet .

Die KLINGE bestand, je nach Epoche, aus Bronze oder geschmiedetem Stahl

Brighid of Ceallach ( gelöscht )
Beiträge:

19.06.2008 14:29
#3 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Wobei man Achtgeben muss, dass viele Schwerter reine Stosswaffen waren und eher zum Schneiden nicht geeignet waren ... genauso wie umgekehrt ... gab es Schwerter, die als Schneidklingen eher im Gebrauch waren und nicht als Stoßwaffen dienten ... dazu kommen noch Breitschwerter, Bidenhänder usw. usw ...

Theodorvomtal ( gelöscht )
Beiträge:

10.07.2008 15:36
#4 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Der Begriff Bidenhänder ist eine reine "Neuzeiterfindung" und war im "wirklichen" Mittelalter nie im Gebrauch !!

Bruno von Merseburg Offline



Beiträge: 1.554

10.07.2008 16:06
#5 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Ursprünglich entstanden diese Schwerttypen im 14. Jahrhundert als Reaktion auf die verbesserte Leibpanzerung und erlebten im späten Mittelalter eine wahre Blüte, bis schließlich in der Renaissance der allgemein als solcher bekannte Bidenhänder in Verwendung kam. Sie wurden vorwiegend von Landsknechten unter Maximilian I. eingesetzt. Vermutlich war gegen Pikeniere, Lanzenträger und berittene Gegner die hohe Reichweite eines Bidenhänders vorteilhaft

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Theodorvomtal ( gelöscht )
Beiträge:

10.07.2008 16:08
#6 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Wobei auch hier oft das "Sattelbaumschwert" als Bidenhänder bezeichnet wurde !!

Theodorvomtal ( gelöscht )
Beiträge:

10.07.2008 16:11
#7 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Interessant ist einfach, dass bei einem Thema unterschiedliche Ergebnisse und Meinungen heraus kommen.

Wie auch bei diesem Thema ist es bei vielen anderen "Mittelalterthemen" das Gleiche.

Ich habe neulich einen Bericht über den Bau von Wikingerbooten gelesen. Der Verfasser war ein Prof. für Geschichte. Gestern fand ich einen Artikel in einem Zeitungsarchiv. Ein anderer Experte - er schrieb genau das Gegenteil. Wundervoll unser Hobby, oder ?

Bruno von Merseburg Offline



Beiträge: 1.554

10.07.2008 16:17
#8 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

stimmt habe mal versucht einen Link zu Sattelbaumschwert und Bidenhänder herauszusuchen, aber habe keinen gefunden. Ich bekomme entweder Sattelbaumschwert oder Bidenhänder.

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Theodorvomtal ( gelöscht )
Beiträge:

25.07.2008 23:32
#9 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Werde mal sehen, ob ich etwas passendes finde. Also eine passende Erklärung, wie es richtig ist.

Jan Breydel ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2008 12:48
#10 RE: Das Schwert des 13.Jhd antworten

Zitat
Gepostet von Theodorvomtal
Balmung, Excalibur oder Durendal- Namen von Schwertern aus Legenden, Sagen und mittelalterlicher Geschichte. Das Schwert war Symbol von Macht, weltlicher oder geistiger Natur. Es war ein Statussymbol und der wertvollste Besitz eines Ritters.


Das Schwert ist eine Hieb- und Stichwaffe mit gerader zweischneidiger Klinge, Griff und je nach Epoche Parierstange und Knauf.

Das Konstruktionsprinzip hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum gewandelt:

http://www.imgnow.de/?img=Zuschneiden3fb0jpg.jpg

Der KNAUF dient als Abschluss des Schwertes, er hält Griff und Klinge zusammen und besteht meistens aus Stahl oder Messing.
Die Klinge wird entweder mit dem Knauf verschmiedet oder vernietet. Die Klinge geht durch den Knauf, oder endet an dessen Ende (Angel) Zudem bildet der Knauf ein Gegengewicht zur Klinge. .

Das HEFT sollte sich gut führen lassen. Es besteht aus einem Heftholz, welches um die Angel gelegt wird, und einer Wicklung oder einem Geflecht aus Leder oder Stoff. Auch Metalldrähte wurden für Wicklungen verwendet .

Die Hohlkehle, fälschlicherweise auch Blutrinne genannt, dient der Gewichtsreduzierung und Stabilisierung der Klinge, ist aber keine Abflussrille für das Blut des Gegners.

Die PARIERSTANGE soll Schläge des Gegners abfangen. Messing ist leichter zu schmieden, aber auch weitaus weniger haltbar, es wurde bei hochqualitativen Stücken im Bereich der Parierstange nicht verwendet .

Die KLINGE bestand, je nach Epoche, aus Bronze oder geschmiedetem Stahl



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http://de.wikipedia.org/wiki/Schwert

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