Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 502 mal aufgerufen
 Hochmittelalter ca. 1000-1300
Seiten 1 | 2
Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

23.06.2009 09:16
RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Ich interessiere mich ja für Nutzpflanzen, ihren Anbau und Verwendung im Mittelalter.
Mittlerweile habe ich ja einen Garten gepachtet in welchem ich meine theoretischen Kenntnisse nun mal experimentell praktisch anwenden kann.
Gibts denn hier im Forum noch andere die sich für Pflanzen wie Heilkräuter, Gemüse etc. interessieren und vielleicht sogar schon Erfahrungen gemacht haben?

Meine noch neuen Pfleglinge:

Alant:


Muskateller-Salbei:


Flaschenkürbis:

... dieser wächst prächtig, ist mittlerweile noch viel größer geworden und hat die ersten kleinen Kürbisse angesetzt.

Dost (aka Oregano):

...wächst mittlerweile auch sehr fleißig.

Koriander:


und hier in der Blüte:


Pfingstrose (wobei es im MA noch keine gefüllten Sorten gab - aber diese wuchs hier schon als ich das Land pachtete):


Garten-Salbei:


Fingerhut (Digitalis) - soll das mal werden:


Schnittlauch:

Bruno von Merseburg Offline



Beiträge: 1.554

23.06.2009 10:13
#2 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Ja ich interessiere mich dafür. Alant ist eine wirklich sehr gute Pfalnze. Was machst du mit Alant?
Ich kenne Alant nur als Wurzel, habe aber die Pflanze nie gesehen. Im Winter benutze ich sie als Mittel gegen Erkältung.

Ist Dost nicht eine andere Bezeichnung für Oregano?
Er hat die Eigenschaft appetitanregend und beruhigend bei einem empfindlichen Magen zu wirken. Er hat viele Etherische Öle die die Verdauung anregen.

Hier kommt ihr zu meinem Blog

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

23.06.2009 11:54
#3 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Den Alant wollte ich auch für die Erkältungsbehandlung verwenden und Wurzeln zum Räuchern. Die Pflanze wird ja noch um einiges größer und entwickelt auffällige gelbe Blüten, die als Bienenfutterpflanze dienen - da ich ja hier Bienen habe.

Dost ist die alte Bezeichung für Oregano bzw. Wilden Majoran.
Muss sagen sehr lecker.

Habe heute auf der unregelmäßig gemähten Wiese unseres Büros noch je eine Pflanze Johanniskraut und Odermennig ausgegraben. Hoffe nun sie werden im Garten anwachsen.

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

23.06.2009 12:15
#4 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Die Behausung unserer fleißigen Gartenhelfer und Honiglieferanten:

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

26.06.2009 21:22
#5 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

was es hier noch so hat:

Schwertlilien und Zitronenmelisse:


Wie Walahfried Strabo ja schon in seinen Gedichten beschrieb ist der Flaschenkürbis ein fröhlicher Klettermaxe. Meiner versucht sich gerade am Zwetschgenbaum:


und hat sogar schon kleine Flaschenkürbisse:


Ringelblume:


Borretsch:

Moira MacMahoon Offline




Beiträge: 827

27.06.2009 20:27
#6 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Neid!

Lass mir meine Meinung,
dann kann ich dir deine lassen.:008:

Hier wohne ich

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

29.06.2009 14:09
#7 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Na so doll ists ja noch lange nicht, das man neidisch werden müsste. Irgendwie ist der Garten noch fast leer.

Will mich die Tage noch mal an die Aussaat von gelber Gartenmelde und Portulak wagen - hoffe das es etwas wird.

Moira MacMahoon Offline




Beiträge: 827

29.06.2009 14:41
#8 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Doch, ich hab nicht mal nen Balkon.

Lass mir meine Meinung,
dann kann ich dir deine lassen.:008:

Hier wohne ich

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

30.06.2009 09:07
#9 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Ok. Ich verstehe. Ging mir ja bis zum Jahresanfang ähnlich, da habe ich mich auch über meine winz Wohnung und das auch noch ohne Balkon geärgert.
Aber dafür ist Miete+Pacht für Mini-Wohnung und Garten erheblich günstiger als sich nach ner größeren Wohnung mit Balkon umzusehen. Somit war mir die Lösung natürlich deutlich lieber.

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

23.08.2009 08:32
#10 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Es ist ja nun mittlerweile schon einige Zeit ins Land gezogen und der Hortus trägt Früchte, so das man schon den nahenden Herbst heranziehen sehen kann.

Der Alant hat beachtlich an Größe gewonnen:


Geerntet haben wir schon fleissig von:

Portulak:


Garten Melde:


Auch hatten wir schon etliche Ringelblumen - hoffe bis im nächsten Jahr sind es dann soviele das man mal eine Salbe herstellen kann:


Noch relativ neu hier habe ich nun zwei Planzen der roten Echinacea:

Bruno von Merseburg Offline



Beiträge: 1.554

24.08.2009 10:56
#11 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

was machst du mit der Alant Pflanze??

Hier kommt ihr zu meinem Blog

Moira MacMahoon Offline




Beiträge: 827

24.08.2009 12:54
#12 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Zitat
Gepostet von Zaunrübe
Den Alant wollte ich auch für die Erkältungsbehandlung verwenden und Wurzeln zum Räuchern. Die Pflanze wird ja noch um einiges größer und entwickelt auffällige gelbe Blüten, die als Bienenfutterpflanze dienen - da ich ja hier Bienen habe.

Dost ist die alte Bezeichung für Oregano bzw. Wilden Majoran.
Muss sagen sehr lecker.

Habe heute auf der unregelmäßig gemähten Wiese unseres Büros noch je eine Pflanze Johanniskraut und Odermennig ausgegraben. Hoffe nun sie werden im Garten anwachsen.



Lieber Bruno, das hatte sie doch schon geschrieben. Oder meintest du etwas anderes?

Lass mir meine Meinung,
dann kann ich dir deine lassen.:008:

Hier wohne ich

Bruno von Merseburg ( gelöscht )
Beiträge:

24.08.2009 22:02
#13 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Stimmt, das hatte ich glaube ich überlesen. Ja genau das wollte ich wissen. Aber eine Frage habe dann noch. Benutz du den oberenn Teil gegen Erkältung. Ich kenne es nur so, das man die Wurzel benutzt und sie dann als tee verwendet.

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

25.08.2009 11:55
#14 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Genau die Wurzeln werden verwendet.
Habe neulich aber von jemandem Erfahren, die würde auch die Blätter verwenden. Da will ich mal nachhören was sie daraus macht.

Ansonsten kann man natürlich die Wurzelstücke getrocknet auch zum Räuchern verwenden. (möchte ich auf jeden Fall versuchen, da ich momentan hier viel mit dem Räuchern von heimischen Kräutern experimentiere)

Zaunrübe Offline



Beiträge: 40

25.08.2009 11:57
#15 RE: Gartenbau im Mittelalter antworten

Meine neueste Pflanze (hat sich selbst angesiedelt), ist eine kreuzblättrige Wolfsmilch:

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen